Oberon System Interface

オベロン・システムの画面 / 1988– / Layout / Bildschirmsprachen

Der Bildschirm des Systems, das Wirth und Gutknecht von 1986 bis 1989 an der ETH bauten. Fenster überlappen nie, der Bildschirm wird in senkrechte Bahnen geteilt und darin von oben nach unten gefüllt. Jeder Text auf dem Bildschirm lässt sich mit der mittleren Taste ausführen, sofern er die Form M.P hat, weshalb das System kein eigenes Bauteil namens Menü braucht.

Nichts überlappt, der Bildschirm wird zuerst in senkrechte Bahnen zerlegt und in jeder Bahn von oben nach unten gefüllt / Eine schmale Bahn rechts trägt oben das Protokoll und darunter einen Text mit Befehlen, die breite Arbeitsbahn liegt links / Über jedem Viewer steht ein einzeiliger Rahmen mit dem Namen des Dokuments und Befehlen wie System.Close als bloßer Text / Ein Bit je Bildpunkt, Schwarz auf Weiß, Rahmen als feine gerade Linien, ohne Schatten, ohne Rundung und ohne Grau

Oberon-0-Bildschirm, Tag-Zeilen und lückenlos gekachelte Fläche — Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0Oberon-V4-Bildschirm, zweispaltige Kachelung — Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0Tablet mit PC Native Oberon — Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

Wörterbucheintrag

Geeignet für
Wenn eine Arbeitsoberfläche ohne überlappende Fenster entworfen wird und die Lage in zwei Schritten feststeht, welche Bahn und wo in der Bahn · Wenn die Befehlsliste kein eigenes Bedienelement sein soll, sondern ein gewöhnlicher Text, den die Benutzer selbst umschreiben
Typografie
Setze Befehle in derselben Schrift wie den Fließtext. Benenne sie in der Form M.P und schreibe sinnvolle Wörter statt Kürzeln wie cp.
Komposition
Zerlege den Bildschirm in senkrechte Bahnen und teile jede Bahn waagerecht. Nichts überlappt. Halte rechts eine schmale Bahn für Protokoll und Befehlstext frei und lass links viel Platz. Jeder Viewer bekommt einen einzeiligen Titelrahmen.
Material
Ein Bit, Schwarz auf Weiß. Linien von einem Bildpunkt Breite, kein Schatten, keine runden Ecken, kein Grau und keine Farbe. Die Einfügestelle wird durch ein hakenförmiges Zeichen angezeigt.
Zu vermeiden
Wer nur die überlappungsfreie Anordnung übernimmt, ohne die Regel, dass jeder Text auf dem Bildschirm ein Befehl sein kann, holt Menüleiste und Schaltflächen zurück und behält am Ende nur eine beengte Oberfläche.
Zum Weiterlesen
chapter 4 of Project Oberon, on why free tiling and hierarchical tiling are compared and which was chosen / the contents of System.Tool, and what it means that the command list can be edited as plain text / how consistently the three button rules hold, left for the cursor position, middle for commands, right for selection

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