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ロシア・イコン / 10th–17th century / continuing / Stil / Ikonenmalerei
In der von Byzanz übernommenen Ikonentradition machen umgekehrte Perspektive, Goldgrund und stilisierte Körper die Tafel nicht zum Bild für das Auge, sondern zum Fenster für das Gebet. Rubljows Dreifaltigkeit bezeichnet ihren geistlichen Höhepunkt.


Auf einen Blick
Visuelle Merkmale
- Die Zeitlosigkeit des Goldgrunds
- Umgekehrte Perspektive
- Stilisierte Körper
- Das Bild als Gegenstand des Gebets
Geeignet für
- Ein Bild schaffen, vor dem gebetet wird, und kein Gemälde zum Betrachten
- Einen Goldgrund in einen Raum bringen, der zeitlos wirken soll
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Wörterbucheintrag
- Typografie
- Die Beschriftung auf abgekürzte Heiligennamen beschränken, dünn in Rot auf den Goldgrund geschrieben
- Komposition
- Die Perspektive vorn verengen und hinten weiten, damit der Blick aus dem Bild heraustritt
- Material
- Kreidegrund auf Holztafel, Eitempera und Blattgold in Schichten
- Zu vermeiden
- Wer naturalistische Perspektive und Schatten hinzufügt, macht aus dem Fenster des Gebets eine Landschaft zum Anschauen, und die umgekehrte Perspektive wirkt nicht mehr.
- Zum Weiterlesen
- Andrei Rublev / the thought behind reverse perspective / the avant-garde's rediscovery
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