Pop

Verbunden sind sie durch eine Haltung, nämlich die Bilder der Massenware und die reinen Farben ohne Scham nach vorn zu stellen. Die Träger wechseln, Kunst, Möbel, Figuren, Innenräume, die Leichtigkeit bleibt dieselbe.

Wörterbucheintrag

  1. Pop Art 1950s–1960s / Stil

    Verstärkt das Vokabular von Werbung und Comic, bis die Massenkultur selbst zum Bild wird.

  2. Memphis 1980s / Stil

    Lacht über den Funktionalismus und genießt die Dissonanz von Form und Farbe.

  3. Kidcore 1990s nostalgia / Stil

    Ruft Spielzeug, Sticker und Schulsachen in bedingungslos hellen Farben wach.

  4. Kawaii 1970s– / Bildwelt

    Japans Ästhetik runder Konturen, großer Augen, Pastelltöne und Lockerheit, die den Beschützerinstinkt weckt. Aus Mädchenhandschrift und Fancy Goods hervorgegangen, hat sie die Oberfläche einer ganzen Gesellschaft weich gemacht, von der Beschilderung im öffentlichen Raum bis zu Firmenmaskottchen.

  5. Tiki Style 1934–1960s / revival / Bildwelt

    Das Polynesien, das amerikanische Bars und Restaurants sich erträumten. Schnitzfiguren, Bambus, Fackeln und Mai-Tai-Gläser gaben dem Fluchtwunsch der Nachkriegszeit einen Stil, eine erfundene Südsee, die stets zusammen mit ihrer Geschichte der Anleihen bei pazifischen Kulturen zu lesen ist.

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